Scharping heißt jetzt Steinmeier

Herr Steinmeier beteuerte auf einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 7. Mai 2009 erneut seine ablehnende Haltung zum Bombodrom, sieht aber keine Möglichkeit vor der Wahl zu handeln, weil eine Mehrheit im Bundestag nicht sicher sei.
Wie kann es sein, dass eine Partei gegen das Bombodrom Beschlüsse fasst (2007), die zivile Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide in ihr Wahlprogramm aufnimmt und der Kanzlerkandidat verkündet, mit Grünen und Linken rechnerisch die Mehrheit im Bundestag stellt und meint, es gäbe im Bundestag keine Mehrheit für einen Beschluss gegen das Bombodrom!
Daraus muss man schlussfolgern, Herr Steinmeier kandidiert für eine Partei, die das eigene Wahlprogramm und womöglich den eigenen Kanzlerkandidaten nicht unterstützt!

So ist die SPD ist nicht wählbar oder wer will einen Frank-Rudolf Steinmeier als neuen Bundeskanzler sehen?

Statt seiner skandalösen Äußerungen, mit denen er einmal mehr die Vermutung nährt, das Bombodrom-Thema für eigene Wahlkampfzwecke zu missbrauchen und den Wählerbetrug bewusst einzukalkulieren, sollte sich Steinmeier dafür einsetzen, dass die SPD- Abgeordneten im Petitionsausschuss ein Votum im Sinne der Petenten erwirken und die SPD-Fraktion sich an einem Gruppenantrag für die zivile Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide beteiligt und diesen unterstützt.